Gästebuch Wildpark Eekholt
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221 » Ilona und Harald aus Hamburg
Waschbären am Verdursten?

Am 05.06.16 haben wir unser Patentier MIMI und ihre Freundin MARIE besucht, wie wir das seit vielen Jahren gerne machen. Leider war an diesem heißen Tag keine Schale mit frischem Wasser zu finden, die Tiere haben augenscheinlich Durst gehabt (vormittags). Das Gewässer im Gehege stand, es floß kein Wasser nach. Nachdem wir dann gesehen haben, daß die Tiere dort ihr kleines Geschäft machen, war uns klar, daß es unzumutbar ist, die Tiere nicht mit ausreichend frischem (Trink-)Wasser zu versorgen. Eine Nachfrage an der Kasse ergab, daß durch eine Pumpe fließendes Wasser zugeführt werde. Auf die Betonung hin, daß aber nichts fließt und man den Tieren nicht zumuten könne, das abgestandene Wasser zu trinken, in welchem uriniert worden ist, wollte man sich um Hilfe bemühen. Leider ist bis mittags die Pumpe nicht aktiviert worden noch wurde – wie im Winter – eine Schale Wasser ins Gehege gestellt. Ein erneutes Nachfragen an kompetenter und sehr hilfsbereiter Stelle auf der Flugwiese führte endlich dazu, daß eine sehr nette Tierpflegerin und ein (uns bis dahin noch nicht bekannter) Pfleger endlich kompetente Auskunft geben konnten und die Pumpe nun aktiviert wurde (war sie kaputt???). Die Tiere, v.a. MIMI, sind sofort dem Verlauf des frischen Wasserzulaufes gefolgt und waren sichtlich „erleichtert“, ihr Grundbedürfnis endlich stillen zu können.
Wir können nur hoffen, daß diese Begebenheit ein Einzelfall bleibt! Vielleicht mögen Sie ja auf dem Patenschaftstag am 26.06.16 etwas dazu sagen? Es haben heute einige Besucher diese unschöne Situation mitbekommen, was Ihrer Philosophie von artgerechter Wildtierhaltung nicht entgegenkommen kann!
Wir werden uns auch weiterhin selbstverständlich für unser Patentier einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ilona und Harald aus Hamburg

PS: Es war wieder ein sehr schönes Erlebnis, die Flugvorführungen auf der Flugwiese zu sehen!
Kommentar: Liebe Frau Felkel, lieber Herr Felkel,

vielen Dank für Ihren Gästebucheintrag und Ihre Anregungen. Uns ist es sehr wichtig, dass Sie sich gleich an uns wenden, wenn Sie der Meinung sind, dass wir etwas verbessern können.

Wir nehmen Ihre Rückmeldung gerne zum Anlass, unsere internen Abläufe zu prüfen und zu überlegen, wie wir das Entstehen der von Ihnen geschilderten Eindrücke für die Zukunft vermeiden können.

Zunächst können wir Sie beruhigen, dass unsere Waschbären Mimi und Marie zu jeder Zeit Zugang zu frischem Trinkwasser hatten und die Wasserpumpe ordnungsgemäß funktionierte.

Die Pumpe, die den Wasserlauf und das Wasserbecken mit frischen Wasser versorgt, wird über eine Zeitschaltuhr gesteuert und versorgt den Wasserlauf in den Pausen nicht mit Wasser.

Der Teich im Gehege ist mit einem Überlauf versehen, damit sichergestellt ist, dass das Becken stets mit Wasser gefüllt ist.

Während einer Pause kann der Eindruck entstanden sein, dass die Pumpe generell nicht funktioniert oder abgeschaltet wäre.

Da Sie den Eindruck hatten, dass die Pumpe nicht funktionierte, haben Sie genau richtig reagiert und – gerade an einem heißen Tag - sofort gehandelt und unsere Mitarbeiter auf Ihre Beobachtung angesprochen.

Unsere Mitarbeiter im Eingangsbereich konnten Ihnen hier leider nicht sofort Auskunft über die Ansteuerung der Pumpe durch eine Zeitschaltuhr geben und erst die hinzugezogenen Tierpfleger konnten sich dann vom Funktionieren der Pumpe überzeugen.

Hier werden wir in Zukunft dafür Sorge tragen, dass Beobachtungen wie mögliche Pumpenausfälle schneller überprüft werden.

Die Wasserpumpe haben wir ganz bewusst nicht im Dauerbetrieb, da wir im Rahmen unseres Beschäftigungs- und Enrichmentprogramms bei vielen unserer Tiere täglich regelmäßig für möglichst viele unterschiedliche neue Reize
sorgen.

Das ist aus unserer Sicht ein wichtiger Bestandteil artgerechter
Tierhaltung und trägt sichtlich zur Steigerung des Wohlbefindens unserer Tiere bei.

Auch bei unseren Waschbären ist das der Fall und die Ansteuerung der Wasserpumpe ergänzt die täglich wechselnden Elemente der Gehegeeinrichtung, die von den Waschbären sehr gut angenommen werden.

Zusätzlich werden die Waschbären mehrmals wöchentlich von unseren Tiertrainern trainiert, um natürliche Verhaltensweisen zu unterstützen und abzurufen.

Hierzu können wir Ihnen am Patenschaftstag noch weitere Auskünfte geben und möglicherweise ist dann auch eine Tiertrainerin bei den Waschbären vor Ort.

Das Herangehen an den Teich bei der manuellen Aktivierung des Wasserlaufes war eine ganz natürliche Reaktion der Tiere auf dem neuer Reiz. Bei dem Dauerbetrieb der Wasserpumpe würde es schnell zu einem Gewöhnungseffekt kommen, der so von uns nicht gewollt ist.

Das von Ihnen beschriebene Urinieren eines Waschbären in das Wasserbecken ist eine für uns Menschen sicherlich nicht sehr appetitliche, für einige Tiere aber eine völlig normale Verhaltensweise.

So „markieren“ einige Tierarten wie der Wolf und der Fuchs beispielsweise durch Urinieren auf ihre erlegte Beute, um sie dann anschließend zu fressen.

Durch den mehrmaligen täglichen Austausch des Wassers können wir trotz dieser Verunreinigungen eine gute Trinkwasserqualität gewährleisten.

Wir möchten Ihnen nochmals für Ihre genauen Beobachtungen und das schnelle Informieren unserer Mitarbeiter danken.

Auf Ihren Besuch am Patenschaftstag freut ich sich besonders Ihr Patentier und auch wir Eekholter.

Herzliche Grüße aus dem Wildpark Eekholt,
Ihr Wildpark Eekholt Team

220 » Utech Axel aus Gelsenkirchen
Selbst war ich nicht bei euch , mein Vater erzählte immer von euch Manfred Utech , das ich mit mein Vater euren Park denächst mal besuchen komme .

219 » Annika aus Kaki
Hallo liebes Wildpark Team,
wir waren am Wochenende mal wieder bei euch !
Der Park ist gerade mit Hund wirklich schön.
Und wir werden sicher noch öfter kommen.
Aber zwei Sachen haben mir nicht so gefallen.
1. Bei den Waschbären und Graukranich wurden die Tier gefüttert und angefasst und geärgert ( ich hab mehrfach Leute auf eure Schilder aufmerksam gemacht) Ich selber war darüber sehr verärgert was für schlechte Vorbilder manche Eltern sind. Evtl. sollte man das besser überwachen da das für die Tiere ja auch nicht schön ist besonders das füttern und ärgern.
Vielleicht den Zaun noch 1-2 Meter vom Gehege weiter entfernen.
2. Ich finde das Wild hat wirklich sehr viel Platz bei euch und die Otter usw. allerdings ist bei manchen Tieren das Gehege obwohl sehr viel Platz vorhanden ist sehr klein ( Schneeeulen und die anderen Vögel zum Teil).
Es wäre schön wenn da auch mal was erneuert werden würde, und nicht nur bei den Wölfen usw.
Natürlich wenn das Geld dafür da ist. Aber es muss ja kein riesen Gehege sein aber bissel mehr platz ist doch angemessen
Sonst ist es wirklich schön bei euch!!!

218 » Ilona aus Hamburg
Sehr geehrte Veranstalter der Wolfsnächte,

nach 2 Jahren Pause haben wir wieder einmal an den Wolfsnächten teilgenommen und haben so einige Veränderungen begrüßen dürfen, z.B. neue Infostände. Leider haben wir aber vergeblich nach dem Schlittenhundeteam von Levke und Bernd Ausschau gehalten, kommen sie grundsätzlich nicht mehr? Das wäre schade. Ebenso haben wir die Kunsthandwerkerstände mit den tollen Indianerkarten und -bildern vermißt. Sie waren bisher der Hauptanlaß, zu den Wolfsnächten zu fahren.
Im Sinne der Tiere ist es sicherlich weiterhin eine gute Veranstaltung mit viel Aufklärungsarbeit. Dafür bedanken wir uns.

Mit freundlichen Grüßen
Ilona und Harald

217 » Andreas Witt
Nach einer etwas längeren Pause war ich heute mal wieder in Eekholt und habe es sehr genossen.
Früher habe ich sehr regelmäßig auch an den Brunftführungen teilgenommen und wusste alles über Melchior und Nikolaus und über Gustav, Ludwig und Nelson etc..
Jetzt blicke ich überhaupt nicht mehr durch!
Gustav ist auf der Blesswildwiese und der Blesshirsch Christian beim Rotwild. Gehts da nicht jetzt genetisch völlig durcheinander?
Können Sie mir die aktuelle Situation kurz erklären?
Ich wüsste vor allem gerne, wer jetzt wo Platzhirsch ist.
Kommentar: Sehr geehrter Herr Witt,

vielen Dank für Ihren Gästebucheintrag. Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen.
Die Veränderungen beim Blesswildrudel begannen bereits im Sommer 2013. Da Blesshirsch Christian lange Zeit immer während der Brunftzeit Platzhirsch war, wollten wir durch seinen Halbbruder Johannes „frisches Blut“ in das Rudel bringen. Kurz vorher war unser alter Rothirsch Ludwig verstorben und hinterließ ein „herrenloses“ Kahlwildrudel. Dieses übernahm Christian kurz vor Brunftbeginn 2013 und lebt heute noch dort. Obwohl Blesshirsch Johannes während der Brunftzeit 2013 nun ohne Konkurrenz alle typischen Verhaltensformen zeigte und fleißig deckte, kam es zu keinem Nachwuchs im darauffolgenden Frühjahr.

Während der Veränderungen beim Blesswildrudel, hatte Gustav sich im Hauptrudel während der Brunftzeit gegen die jüngeren Hirsche im besten Alter immer mehr zur Wehr zu setzen und litt gesundheitlich unter der kräftezehrenden Zeit. Da wir uns Sorgen machten, dass er in den kommenden Jahren ernsthaft durch die jüngeren Hirsche verletzt werden könnte, beschlossen wir, ihm einen neuen Wirkungskreis zu geben. Blesshirsch Johannes zog kurz vor Brunftbeginn 2014 zu Christian und Gustav zog bei den Blesskühen ein.

Zu Ihrer Frage bezüglich der Genetik können wir Sie beruhigen. Blesswild ist eine sehr seltene Farbvariation des Rotwildes. Es kann in jedem Rotwildrudel vorkommen, dass ein Kalb mit Blesse geboren wird. Die Wahrscheinlichkeit einer Blesse beim Nachwuchs liegt bei zwei Elterntieren mit Blesse dabei höher als wenn nur ein Elterntier eine Blesse hat. Wie sie am Nachwuchs im derzeitigen Blesswildrudel sehen können, haben zwei von fünf Kälber eine Blesse. Der Vater ist Gustav. Auch Christian hat bereits für Nachwuchs in seinem neuen Gehege gesorgt, dieses Kalb hatte jedoch keine Blesse.

Wer Platzhirsch ist, verändert sich während der Brunftzeit zum Teil tagesaktuell. Platzhirsch ist immer der Hirsch, welcher sich gegen alle sogenannten Beihirsche durchgesetzt hat und am Kahlwildrudel steht, dieses bewacht und verteidigt. Da die Beihirsche jedoch nicht nur zuschauen, sondern sich ihrerseits auch fortpflanzen möchten, wird der aktuelle Platzhirsch immer wieder herausgefordert. Dadurch kann der Platzhirschposten situationsbedingt häufiger wechseln. Während der Brunft 2015 war Rothirsch Theo sehr häufig am Kahlwildrudel zu beobachten, wurde allerdings immer mal wieder von Claudius und Klaus-Henry abgewechselt. Generell sind diese drei Hirsche die dominanteren im Hauptrudel. Bei Christian und Johannes hatte wieder Christian die Platzhirschposition und Gustav genießt im hohen Alter die Abwesenheit jeglicher Konkurrenz. Es bleibt abzuwarten, was und ob sich etwas Ende des Sommer während der nächsten Brunftzeit bei unseren Rot- und Blesshirschen verändern wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Wildpark Eekholt

216 » Katja
Wir waren heute bei der Dunkelmunkel-Nacht, es war wunderschön gemacht! Das Wetter war nass, der Boden schlammig ... aber der Rest... traumhaft! Wir werden nächstes Jahr wieder kommen! Vielen Dank für diesen Abend!

215 » Frank aus Hamburg
Heute dürfe ich für einen Tag Falkner sein. Es war einfach ein unbeschreiblich aufregender sowie schöner Tag. Vielen Dank an die kompetenten Falkner Christin und Axel, die mir alle Fragen beantworten konnten. Herausragend war natürlich der eigene Umgang mit den Greifvögeln.
Wer einmal Falkner sein möchte dem kann ich das nur weiterempfehlen. Ihr werdet es nicht bereuen.

Gruß Frank aus HH

214 » Dagmar und Klaus Ohde aus Wilster
Liebe Betreiber und Mitarbeiter des Wildparks Eekholt. Gestern durften wir wieder in eurem schönen Wildpark sein und wir haben jede Minute genossen. Leider können wir euch nicht finanziell unterstützen, wünschen euch aber alles alles Gute, damit viele Menschen sehen können, was um uns herum lebt.

213 » Zoe Tautrims aus Großenaspe
Huhu,👍
Der Wildpark ist sehr toll!!! Ich fande es sehr spannend!!!Der Park ist sehr Groß somit verteielt sich die Menschenmenge!! Ich entpfehle ihnen diesen tollen Park!!!🐐🐺😄👍

212 » Kristina aus Bargfeld-Stegen
Vielen Dank an das Falknerteam für einen unbeschreiblich schönen Tag!
Am vergangenen Donnerstag durfte ich als Falknerin für einen Tag in der Falknerei dabei sein.
Es war dank Axel und Kristin ein großartiges Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Passt mir gut auf Maxi auf
Bis bald, ich komme auf jeden Fall wieder.
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